Das Wichtigste in Kürze

  • Automatische Checks finden technische Muster in Minuten; Angebot, Texte und Rechtliches beurteilt ein Mensch.
  • Ein guter Bericht: Befund, Beleg mit Adresse, Begründung, Priorität und ausdrücklich genannte Grenzen.
  • Google: Niemand kann einen ersten Platz garantieren.
  • Für ein erstes Audit reicht Lesezugriff auf die Search Console, keine Schreibrechte.

Check, Audit oder Sicherheitstest: was Sie bekommen

Hinter „Website prüfen lassen“ stecken drei verschiedene Leistungen. Klären Sie vorher, welche Sie brauchen:

ArtWas sie leistetWas sie nicht leistet
Automatischer CheckLiest Seiten, Header und Standarddateien und findet technische Muster in wenigen Minuten, oft kostenlosBeurteilt nicht Angebot, Texte, Rechtssicherheit oder Ihre Suchdaten
Fachliches Audit durch eine PersonVerbindet Technik mit Suchdaten aus der Search Console, Inhalten, Wettbewerb und Ihren ZielenErsetzt keine Rechtsberatung und keinen Sicherheitstest
Sicherheitsprüfung (Penetrationstest)Sucht aktiv nach Lücken, nur mit Ihrer Erlaubnis; sinnvoll für Shops, Kundenkonten und sensible DatenSagt nichts über Sichtbarkeit bei Google oder die Wirkung auf Kunden

Woran Sie einen guten Prüfbericht erkennen

  • Jeder Befund nennt die betroffenen Adressen, nicht nur „Ihre Bilder sind zu groß“.
  • Jeder Befund sagt, warum er zählt, und möglichst, worauf die Regel beruht, etwa eine Google-Dokumentation.
  • Die Befunde sind nach Wirkung und Aufwand geordnet, damit Sie wissen, womit Sie anfangen.
  • Der Bericht trennt Messung und Einschätzung und nennt Grenzen: Was wurde nicht geprüft und warum?
  • Eine Gesamtnote wird erklärt; sie allein sagt wenig. Mehr dazu im Ratgeber Gesamtwert verstehen.
  • Keine Panik-Sprache: „kritisch“ nur, wo Kunden oder Google die Seite wirklich nicht erreichen.

Warnzeichen bei Anbietern

Google hat auf der Seite Brauchen Sie einen SEO? aufgeschrieben, wovor Website-Inhaber sich hüten sollten. Sinngemäß:

  • Niemand kann einen ersten Platz bei Google garantieren. Wer das verspricht, ist der falsche Partner.
  • Vorsicht bei SEO-Firmen und Agenturen, die sich unaufgefordert per E-Mail melden.
  • Vorsicht, wenn ein Anbieter geheimnisvoll bleibt oder nicht klar erklärt, was er tun will.
  • Vorsicht bei Werkzeugen, die behaupten, von der Google-Suche „zugelassen“ zu sein.
  • Täuschende Inhalte, die ein Anbieter in Ihrem Namen anlegt, können dazu führen, dass Ihre Seite ganz aus dem Google-Index entfernt wird.

Fragen, die Sie stellen sollten

Dieselbe Google-Seite schlägt Fragen vor, die Sie jedem Anbieter stellen können:

  • Können Sie Beispiele früherer Arbeit und Erfolge zeigen?
  • Halten Sie sich an die Google Search Essentials?
  • Welche Ergebnisse erwarten Sie, in welchem Zeitraum, und wie messen Sie den Erfolg?
  • Welche Erfahrung haben Sie in meiner Branche?
  • Wie lange sind Sie schon im Geschäft?

Was Sie vorbereiten

  • Ein Ziel in einem Satz, zum Beispiel: mehr Anfragen für Badsanierung im Umkreis von 30 km.
  • Die fünf wichtigsten Seiten und Leistungen.
  • Lesezugriff auf die Search Console. Google rät, für ein Audit zunächst nur Lesezugriff zu geben, keinen Schreibzugriff.
  • Welches System die Website nutzt, wo sie liegt und wer bisher Updates macht.
  • Was zuletzt geändert wurde, etwa ein Umzug oder neue Seiten.
  • Passwörter nie per E-Mail schicken. Wer Zugang braucht, bekommt ein eigenes Konto, das Sie später entfernen.

Was der kostenlose Website-Check leistet und wo er endet

Der Website-Check ist ein automatischer Check im Sinne der Tabelle oben: Er liest bis zu 25 Seiten, nennt jeden Befund mit Adressen und Begründung, ordnet ihn nach Wirkung und Aufwand und sagt, was er nicht prüfen konnte. Welche Regeln gelten, steht im Prüfkatalog, wie der Gesamtwert entsteht, in der Methodik. Wer erst selbst schauen möchte, nimmt die Checkliste Website-Check selbst machen.

Suchdaten, Inhalte und Angebot beurteilt er nicht. Wer die Befunde umsetzen lassen oder eine fachliche Einschätzung möchte, findet das bei der Webagentur Scherzinger unter Website überarbeiten lassen.

Häufige Fragen

Was kostet es, eine Website prüfen zu lassen?

Ein automatischer Check wie dieser ist kostenlos. Bei einem Audit durch eine Person hängt der Preis vom Umfang ab; lassen Sie sich vorher schriftlich nennen, was geprüft wird.

Wie oft sollte ich meine Website prüfen lassen?

Nach jeder größeren Änderung, etwa einem Umzug oder neuen Leistungsseiten, und sonst in festen Abständen, zum Beispiel einmal im Quartal.

Soll ich dem Prüfer Zugang zur Search Console geben?

Ja, aber nur Lesezugriff. Google rät, für ein erstes Audit keinen Schreibzugriff zu vergeben.

Ist ein automatischer Check genauso gut wie ein Audit?

Nein. Er findet technische Muster schnell und günstig. Ob Ihre Seite Kunden überzeugt, kann nur ein Mensch beurteilen.

Quellen

  1. Google Search Central: Brauchen Sie einen SEO? abgerufen am 22.10.2026

Sie möchten das nicht selbst umsetzen? Kostenloses Beratungsgespräch anfragen – Bastian Scherzinger meldet sich persönlich.