Das Wichtigste in Kürze
- Vergleichen Sie Angebote nie nur nach der Endsumme, sondern danach, was enthalten ist: Texte, Bilder, Rechtstexte, Hosting, Domain, Änderungen, Pflege.
- Laufende Kosten entstehen bei jeder Website: Domain, Hosting, Updates, Rechtstexte. Wer sie nicht einplant, erlebt sie als versteckte Kosten.
- Die Domain sollte auf Ihren Namen registriert sein, nicht auf den der Agentur; lassen Sie sich das schriftlich bestätigen.
- Ein Impressum ist für geschäftsmäßige Websites gesetzlich Pflicht (§ 5 DDG); die Pflichtangaben kosten Sorgfalt, nicht Geld.
Kurzantwort: Der Preis hängt an fünf Dingen
Zwei Websites mit gleichem Aussehen können völlig unterschiedlich viel kosten, weil hinter dem Aussehen fünf Entscheidungen stehen. Gehen Sie sie vor der Anfrage durch; dann wissen Sie, was Sie wollen, und Anbieter können nicht mit Äpfeln und Birnen antworten.
| Kostenart | Frage, die Sie vorher klären | Typischer Irrtum |
|---|---|---|
| Umfang | Wie viele Seiten? Welche Funktionen (Formular, Terminbuchung, Bewertungen)? | „Nur eine kleine Seite“ meint oft zehn Unterseiten |
| Texte und Bilder | Liefern Sie Texte und Fotos, oder soll der Anbieter sie erstellen? | Texte werden vergessen; die Seite wartet Monate auf Inhalt |
| Technik | Baukasten, CMS wie WordPress oder eigens gebaut? Wer hält es aktuell? | Der günstigste Einstieg hat die höchsten Folgekosten |
| Pflege | Wer macht Änderungen, Updates, Sicherungen, Fehlerbehebung? | „Fertig“ heißt nicht „fertig für immer“ |
| Werbung | Sollen Besucher über Google-Anzeigen, Suche oder Empfehlungen kommen? | Eine Website ohne Besucher bringt keine Anfragen |
Was sollte im Preis stecken?
Prüfen Sie jedes Angebot gegen diese Liste. Fehlt ein Punkt, fragen Sie, was er zusätzlich kostet; fehlt er im Angebot ganz, zahlen Sie ihn später.
- Gestaltung und Umsetzung für Handy und Computer, mit Prüfung auf echten Geräten.
- Texte: wer schreibt, wer korrigiert, wie viele Änderungsrunden.
- Bilder: eigene Fotos, Bildbearbeitung, Rechte an Fremdbildern.
- Rechtstexte: Impressum, Datenschutzerklärung, bei Bedarf Cookie-Einwilligung; wer erstellt sie, wer haftet.
- Technik: Hosting, Domain, Verschlüsselung (HTTPS), Sicherungen, Formular mit Spamschutz.
- Übergabe: Zugänge, Domain auf Ihren Namen, Erklärung, wie Sie selbst Kleinigkeiten ändern.
- Suchmaschinen-Grundlagen: Seitentitel, Beschreibungen, Sitemap, Anmeldung bei Google.
- Pflege nach dem Start: Updates, Fehlerbehebung, Änderungen; als Pauschale oder nach Aufwand.
Einmalig oder monatlich: Welcher Weg passt?
Es gibt zwei übliche Wege. Beim einmaligen Preis zahlen Sie den Bau und kümmern sich danach selbst um Pflege und Technik oder beauftragen sie einzeln. Beim Weg mit Betreuung zahlen Sie einen niedrigeren Baupreis und dazu einen festen Monatsbetrag, in dem Pflege, Änderungen und Technik enthalten sind. Keiner der Wege ist „richtig“; der einmalige passt, wenn jemand im Betrieb Zeit und Lust auf die Technik hat, der monatliche, wenn Sie Ihre Zeit lieber im Handwerk verbringen.
Wir nennen hier bewusst keine Marktpreise, weil wir fremde Angebote nicht belegen können. Unsere eigenen Preise für beide Wege, für die monatliche Betreuung und für Zusatzleistungen stehen offen auf der Preisseite der Webagentur Scherzinger (unten bei den Quellen verlinkt); dort steht auch, was nicht enthalten ist und wie die Zahlung läuft. Diese Seite ist die einzige Stelle, an der wir Zahlen pflegen, damit nirgendwo veraltete Preise stehen.
Welche Kosten werden gern versteckt?
Nicht jeder Anbieter versteckt sie absichtlich; oft stehen sie einfach nicht im Angebot, weil sie nicht zum Bau gehören. Sie fallen trotzdem an.
- Domain: jährliche Gebühr, und vor allem die Frage, auf wen sie registriert ist. Steht sie auf dem Anbieter, hängt Ihre Adresse an dessen Wohlwollen, wenn Sie wechseln wollen.
- Hosting: der Server, auf dem die Seite liegt. Läuft monatlich oder jährlich, mit oder ohne Sicherungen.
- Rechtstexte: Ein Impressum mit den Angaben nach § 5 DDG ist für geschäftsmäßig angebotene Websites Pflicht; die Datenschutzerklärung kommt hinzu und muss bei jeder neuen Funktion angepasst werden. Was ins Impressum gehört, steht im Ratgeber Impressum: Pflichtangaben; zur Einwilligung vor Cookies in Cookies vor Einwilligung prüfen.
- Änderungen: neue Öffnungszeiten, ein neuer Mitarbeiter, eine neue Leistung. Nach Aufwand abgerechnet kann das teurer werden als eine Pauschale.
- Updates und Sicherheit: Besonders bei CMS mit Erweiterungen fallen regelmäßig Updates an; ohne sie steigt das Risiko eines Einbruchs, siehe Plugins und CMS aktuell halten.
- Werbung: Ein Anzeigenbudget bei Google ist eine eigene Kostenstelle, getrennt vom Bau; dazu kommt die Betreuung der Anzeigen.
Woran erkennen Sie ein gutes Angebot?
- Es listet die Punkte aus der Checkliste oben einzeln auf, statt eine Summe zu nennen.
- Es sagt klar, wem Domain und Zugänge gehören: Ihnen.
- Es nennt, was nach dem Start kostet, auch wenn Sie es noch nicht buchen.
- Es verspricht keine Platzierung bei Google. Google selbst sagt, dass sich ein Ranking nicht einfordern lässt; wer es verspricht, verspricht etwas, das er nicht halten kann.
- Es zeigt Arbeiten, die Sie im Netz selbst ansehen und prüfen können. Wie Sie eine schlecht gebaute Seite erkennen, steht in Schlecht gebaute Website erkennen.
Erst prüfen, dann investieren
Wenn Sie schon eine Website haben, lohnt vor jeder Ausgabe ein Blick auf den Ist-Zustand. Der kostenlose Website-Check zeigt, ob die Grundlagen stehen: Ladezeit, Sicherheit, Kontaktwege, lokale Angaben, Rechtstexte. Vielleicht reicht eine Überarbeitung statt eines Neubaus, vielleicht zeigt der Befund, dass die alte Seite nicht zu retten ist. Beides ist eine bessere Grundlage für ein Angebot als ein Bauchgefühl. Wie Sie den Bericht lesen, steht in Website prüfen lassen.
Häufige Fragen
Reicht ein Baukasten?
Für den Anfang oft ja, wenn Sie Zeit haben, ihn selbst zu pflegen, und mit den Grenzen leben (Abhängigkeit vom Anbieter, begrenzte Technik). Rechnen Sie die Monatsgebühr über mehrere Jahre und vergleichen Sie sie mit einem Angebot mit Betreuung.
Was kostet die Pflege?
Das hängt davon ab, wie oft sich etwas ändert und wie die Technik gebaut ist. Fragen Sie nach einer Pauschale und danach, was sie umfasst. Unsere eigene Betreuung mit Leistungsumfang steht auf der Preisseite der Agentur.
Wem gehört die Domain?
Ihnen gehören sollte sie. Lassen Sie sich im Angebot bestätigen, dass die Domain auf Ihren Namen registriert wird und Sie die Zugangsdaten bekommen. Dann können Sie jederzeit den Anbieter wechseln, ohne die Adresse zu verlieren.
Was ist bei Werbung zu beachten?
Anzeigen bringen Besucher nur so lange, wie Sie zahlen; die Website muss die Besucher dann in Anfragen verwandeln. Lassen Sie erst die Seite prüfen, dann schalten Sie Anzeigen. Das Budget ist eine eigene Kostenstelle, getrennt vom Bau.
Warum ist der Website-Check kostenlos?
Weil er zeigt, wo Ihre Seite steht, und das ist für beide Seiten die beste Grundlage für ein Gespräch. Sie müssen danach nichts beauftragen; der Bericht gehört Ihnen.
Quellen
- Webagentur Scherzinger: Preise für Website und Betreuung abgerufen am 25.10.2026
- gesetze-im-internet.de: § 5 DDG Allgemeine Informationspflichten abgerufen am 25.10.2026
- Google-Hilfe: Ranking in lokalen Suchergebnissen verbessern abgerufen am 25.10.2026
Sie möchten das nicht selbst umsetzen? Kostenloses Beratungsgespräch anfragen – Bastian Scherzinger meldet sich persönlich.